Interessantes von der Insel Norderney & der SonnenDüne

Der Weg des Plastikmülls in Nordsee & Co

4.800 Holztäfelchen, auch Drifter genannt, wurden seit Oktober 2016 an norddeutschen Küsten, in Flüssen und auf Hauptschifffahrtswegen der Nordsee ausgesetzt. Es handelt sich dabei nicht um eine achtlose Umweltverschmutzung sondern um eine großangelegte Aktion zur Datenerhebung der Müllverteilung in den Gewässern.

Mit dieser Aktion will man untersuchen, wie sich der Plastikmüll in der deutschen Bucht und im Wattenmeer verteilt. Die unglaublichen Mengen an Zivilisationsmüll sind schon seit langem ein Problem in den Weltmeeren, auch und vor allem in der Nordsee. Über diese Analyse erhoffen sich die Wissenschaftler des Institutes für Chemie und Biologie des Meeres an der Universität Oldenburg, Lösungsansätze zur Vermeidung und Beseitigung des schädlichen Plastiks Mülls zu finden.

Die Drifter sind acht mal zehn Zentimeter große unbehandelte Holztäfelchen, die mit einer Nummer versehen sind. Auf dem Holztäfelchen befindet sich ebenfalls die Adresse an die der Fund unter Angabe des Fundortes mitgeteilt werden kann. Die Webseite, bei der die Funddaten eines Drifters gemeldet werden können, lautet:  www.macroplastics.de.  Hier erhalten Sie auch vertiefende Informationen zu dem Forschungsprojekt.

Insgesamt sollen über die kommenden zwei Jahre und an 14 Orten (Ems, Jade, Elbe, Helgoland, Ostfriesland und Elbe-Weser-Dreieck) mit Hilfe der zu Wasser gelassenen Drifter neue Erkenntnisse gewonnen werden. Damit die Holzplatten einen guten Start für die Reise erhalten, ist es wichtig, diese bei ablaufendem Wasser in See stechen zu lassen.

Wir wünschen diesem Projekt großen Erfolg und viele Rückmeldungen zu gefundenen Driftern, auf dass es eine wirkungsvolle Maßnahme im Kampf gegen Plastik in den Weltmeeren sein kann.

Conversationshaus bereit für Weihnachten

In der heimeligen Adventszeit und zur vorbereitenden Schmückung des anstehenden Weihnachtsfestes ist das traditionsgemäße Conversationshaus feierlich und weihevoll hergerichtet. Bei diesem lichterfüllten Anblick wird jedem Besucher augenblicklich warm ums Herz. Auch die freundlichen Dienstleistungen werden im weltoffenen kurPalais auf Norderney sehr groß geschrieben.

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Wer über die letzten Wochen des Jahre plant, sich auf der ruhigen Insel Norderney aufhalten zu wollen, und dabei das eine oder andere Restaurant erkunden möchte, der wird im kultigen Conversationshaus garantiert ein gemütliches Plätzchen finden. Dieses Lokal ist nämlich komplett anders, als es die anderen Lokalitäten in der Umgebung sind. Das Haus ist nicht nur ein total angesagter Szenetreff für die junge und ältere Generation, sondern sorgt auch mit seiner spektakulären Inneneinrichtung für viel zündenden Gesprächsstoff. kurPalais heißt das traditionsreiche Lokal, welches alte sentimentale Einflüsse mit mutigen und stilistischen Einbrüchen vereint. Hier herrscht stets eine lockere und unverkrampfte Atmosphäre, der sich niemand so schnell entziehen möchte.

Das eindrucksvolle kurPalais ist eine völlig neue Art der Gastronomie. Sie erfreut sich großer Beliebtheit und befindet sich im legendären Conversationshaus. Der würfelförmige bzw. kubische Raum misst eine Höhe von fast sieben Metern und hinterlässt somit einen imposanten Eindruck. Die Tapeten sind in lässigen und zwanglosen Mustern gestaltet, wobei ein ungewöhnlicher Leuchter im wilden Design von der Zimmerdecke herabhängt und zur Sprachlosigkeit beiträgt. Außerdem gibt es im kurPalais eine trendige Salonbar und eine Caféserie, die sich unter einem schützenden Glasdach befindet. Auf dem Kurplatz, unmittelbar vor dem Eingang des Lokales, liegen die schicken und einladenden Außenterrassen. Diese werden von den Gästen bei schönem Wetter gern genutzt.

Das renommierte Haus bietet dem Gast einen hervorragenden Service, damit es ihm an nichts fehlt. Die stimmungsvolle Bar des Hauses glänzt mit einer aufsehenerregenden Optik, in der sich jeder sofort wohlfühlt. Auf eine bestimmte Kleiderordnung wird hier im Übrigen verzichtet – legere und unkomplizierte Wohlfühlkleidung ist angesagt!

Und wer jetzt endlich seine lang ersehnte Ferienwohnung in der SonnenDüne bezogen hat und auf der Suche nach dem Conversationshaus ist: Die einladende Salonbar befindet sich unmittelbar auf der linken Seite, hinter dem Eingang!

 

Neues Fahrgast-Terminal für Norderney

shutterstock - Urheberrecht: bpbnd

shutterstock – Urheberrecht: bpbnd

Die Arbeiten für neues Fahrgast-Terminal auf Norderney gehen in die Schlussphase.

Das am Molenkopf des Norderneyer Hafens entstehende neue Hafenterminal läuft seiner Fertigstellung entgegen. Künftig wird es beide Anlegestellen der frisia-Fähren miteinander verbinden. Schon jetzt lässt der Rohbau das fertige, moderne Hafenterminal erkennen. Die Gestaltung erinnert dabei an eine Sanddüne!

In der unteren Ebene des Gebäudes befinden sich ein Fahrkarten- und ein Infoschalter von Reederei und Kurverwaltung. Auch großzügige Wartebereiche mit Sitzgelegenheiten, und ein Kioskbereich sowie sanitäre Anlagen, findet man in der Zukunft hier. Im Obergeschoss wird die Verwaltung der Reederei beherbergt.

Die Aussichtsplattform der oberen Ebene wird ein Highlight darstellen, und einen freien Blick auf das Wattenmeer und das Geschehen im Hafen ermöglichen. Wer am Hafen Speisen und verweilen möchte, wird sich über ein Restaurant mit Außenterrasse freuen, das ebenfalls in der Planung ist.

Weitere Infos zum Terminal und auch einen visualisierten Entwurf finden Sie auf der Webseite von frisia.

 

 

 

Quelle: Henning Leweke, flickr, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

Kreditkarte gegen Feuerqualle

Quelle: Thomas Kohler, flickr, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.deEs ist Sommer auf Norderney und die beste Zeit, um an den bewachten Stränden der Insel in den Fluten der Nordsee Baden zu gehen.

Aber vergessen Sie Ihre Scheckkarten nicht. Es stehen zwar keine Geldautomaten am Strand, mittels derer man Bargeld abheben könnte, aber gelegentlich erscheinen zauberhafte Medusen.

Diese Lebenskünstler zählen zu den ältesten Tieren dieser Erde und sind in allen Meeren zu Hause. Die kleinen Feuerqaullen sind allerdings nicht des Menschen liebster Freund. Meistens sind zwar nicht hochgefährlich, aber sie können sehr unangenehm sein und eine Hautreaktion namens Dermatitis medusica auslösen. Im schlimmsten Fall können Sie auch einen allergischen Schock verursachen.

Es ist also auf jeden Fall schnelles Handeln gefragt. Wenn nun solch ein Exemplar auf dem Bein des Schwimmers sein neues Daheim sucht, dann kann Ihre Scheckkarte Ihnen gute Dienste leisten. Denn mit ihr kann das Tier mühelos wieder abgeschabt werden ohne das der Helfer selbst die Tentakel der Qualle berühren muss. Danach sollte man die Haut mit Meerwasser spülen (kein Süßwasser oder Essig). Wenn sich die Schmerzen danach nicht bessern, ist ein Arztbesuch anzuraten.

Bildquellen: Qualle ungeändert von Henning Leweke, flickr; Scheckkarten ungeändert von Thomas Kohler, flickr, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

 

 

 

Kitesurfen auf Norderney

Kitesurfen wird auch auf Norderney immer beliebter. Allerdings gelten hier wegen der Lage der Insel im Weltnaturerbe Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer einige Bedingungen, die es zu beachten gilt.

Dieser Wassersport ist ausschließlich in den Sommermonaten erlaubt, wenn die Brutzeiten der Vögel vorüber sind.

Darüber hinaus gelten Zonenverbote, die strikt einzuhalten sind.  Genaue Auskunft erteilt hierzu die Grafik auf der Internetseite der Stadt Norderney. Dort ist zu lesen, dass am Nordstrand östlich von Cornelius bis ca. zur weiße Düne in der Zeit vom 1.April bis zum 31.Oktober und im Wattenmeer unterhalb des Surfbeckens vom 1. Mai bis zum 15.september „gekitet“ werden darf.

 

kitesurfer auf norderney