Klimatherapie auf Norderney

andrej pol, shutterstockNorderney ist eine wunderschöne Insel, besonders in den Sommermonaten. Sie kann aber auch körperliche Grenzerfahrungen liefern, die am herausfordernsten sicherlich in der übrigen Jahreszeit sind. Gerade wenn es trüb und eher winterlich verregnet ist, hilft das Wetter gut gegen schlechte Stimmungen und bietet dem Körper die geeigneten Reize, um ihn zu kräftigen. Ein Spaziergang oder eine Radtour an der frischen Nordseeluft werden so zu einem ganzheitlich vitalisierenden Erlebnis. Sich dabei auch noch gegen den Wind zu bewegen, fordert einen erhöhten Energiebedarf und lässt Spuren im Gesicht zurück, die fühlbar sind.

Auf diese Weise wird die körperliche Fitness gesteigert, und das sieht man Ihnen an den geröteten Wangen an, wenn sie nach der Anstrengung zur Erholung in ein Cafe gehen. Der Wind, die Gischt und die Temperaturen fördern die Hautdurchblutung. Der Wärmeentzug verengt die Blutgefässe, so dass es bei einer anschließenden Erweiterung im Warmen zu dem typischen Brennen im Gesicht kommt. Das ist Training für das Gefäßsystem. Dabei werden mit der wohligen Wärme auch Immunzellen aus dem Lymphsystem aktiviert. Insbesondere Kaltreize führen so zu einer generellen Kräftigung des Körpers, und die Bewegung an der guten windigen Luft trainiert Muskulatur und Atemvolumen.

Für einen therapeutischen Effekt sollte man zwischen 7-21 Tagen zweimal täglich an die Luft gehen, um sich entsprechend aktiv zu verhalten. Also – Nase in den Wind und ab an den Strand, auch bei schlechtem Wetter. Wer mag, kann auch die Thalasso-Therapie vom Badehaus Norderney nutzen, und in der Gruppe sich den Herausforderungen stellen.